Bau von CO2-Ampeln für und mit Schüler*innen

Eine CO2-Ampel misst die CO2-Konzentration in der Luft, sowie oft auch weitere Umgebungswerte wie Temperatur und Luftfeuchte. Bei Überschreiben von Grenzwerten wird visuell und akustisch gewarnt.

Ein zu hoher CO2-Wert beeinträchtigt die Lernfähigkeit und zeigt auch eine erhöhte Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus. Nach wenigen Minuten lüften sinkt der CO2-Gehalt deutlich ab. So werden Schüler*innen und Lehrer*innen automatisch daran erinnert, regelmäßig zu lüften.

Das Basismodell der CO2-Ampel besteht aus einem Mikrocontroller, einem CO2-Sensor und einer Auswahl an optischen (LCD-Anzeige, RGB LED Einzel, Leiste oder Ring) und akustischen Modulen (Buzzer). Die Module werden über das open source Grove Stecksystem einfach zusammengesteckt. Die Schüler*innen können die Module frei kombinieren und so eine individuelle Modellierung vornehmen.

Als nächsten Schritt programmieren die Schüler*innen das "Verhalten" der CO2-Ampel mit Hilfe von Arduino IDE oder visuell mit Ardublocks. Programmiererfahrung ist dabei vorteilhaft aber nicht erforderlich.

Zusätzlich kann ein Gehäuse ganz individuell gestaltet werden. Hierfür gibt es unzählige Möglichkeiten (Holz, Plexiglas, Bilderrahmen). Die Gehäuse können bspw. über einen Lasercutter angefertigt werden. Zum Schluss werden alle Module im Gehäuse verbaut.

Als Ergebnis entsteht eine voll funktionsfähige CO2-Ampel, die im Klassenzimmer aufgestellt werden kann und dauerhaft die Luftqualität überwacht. Ein tolles Projekt in Coronazeiten.

Bau des Prototypen im Hubwerk01 - OB Cornelia Petzold-Schick, Schulleiterin Andrea Mutter, Leiter Amt für Bildung und Sport Rainer Rapp, FabLab Christian Schneider, NwT-Lehrerin am JKG Barbara Umlauff, Z-LAB Steffen Heil

Steffen Heil Z-LAB, Christian Schneider FabLab

Löten durch Schüler am JKG

Erläuterungen und Anleitung am JKG

Die 1. CO2-Ampel im Klassenzimmer