Ankündigung - Besuch Sandra Boser, Staatsekretärin Kultusministerium BW


Foto: Bruno Unterhauser


Presseinformation

„Z-LAB“ – das Zukunftslabor der Auerbach Stiftung eröffnet „Forscherzentrale für Kinder und Jugendliche“ in Bruchsal Z-LAB vom Land Baden-Württemberg offiziell als „Außerschulisches Forschungszentrum“ (AFZ) anerkannt

  • Die Auerbach Stiftung fördert den Aufbau eines außerschulischen Lernorts für die Region Bruchsal

  • Ab sofort können Kinder und Jugendliche in den neuen Räumen MINT-Kurse besuchen

  • Erste Kurse für Schülerinnen und Schüler bereits in den Osterferien

  • Weitere Infos unter www.z-lab-bruchsal.de

Bruchsal, 05.04.2022

Im März 2022 wurde das Z-LAB vom Land Baden-Württemberg offiziell als Außerschulisches Forschungszentrum (AFZ) anerkannt. Kultusministerin Theresa Schopper unterzeichnete am 2. März ein entsprechendes Schreiben. Mit dieser Anerkennung erhält das Zukunftslabor ab dem Schuljahr 22/23 die Freistellung einer Lehrkraft zur Mitarbeit im Z-LAB. Dies ist eine besondere Auszeichnung, denn im Regierungspräsidium Karlsruhe gibt es bisher nur zwei weitere AFZ.

Das Z-LAB, welches in der Region hauptsächlich durch den Begeisterbus – das fahrende Klassenzimmer – einem Kooperationsprojekt mit der Hopp Foundation, bekannt ist, eröffnet mit dem Start der Osterferien nun eine eigene „Forscherzentrale“ im Herzen von Bruchsal.

Anlässlich der Anerkennung als AFZ sowie zur Eröffnung der neuen Räume besucht Staatsekretärin Sandra Boser (Kultusministerium) das Z-LAB am 13. April. Darüber hinaus werden an diesem Termin auch Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick sowie die Landtagsabgeordneten Andrea Schwarz und Ulli Hockenberger teilnehmen.

Vor Ort können sich die Teilnehmer*innen ein lebhaftes Bild von Kindern und Jugendlichen „in Aktion“ machen, denn zeitgleich zum Besuch finden zwei MINT-Kurse im Z-LAB statt.

Mit dem Zukunftslabor fördert die Auerbach Stiftung die MINT-Bildung in der Region. Denn, besonders in gewerblich-technischen Berufen herrscht Nachwuchsmangel. Den Grund hierfür sehen viele Experten darin, dass in Schule und Ausbildung die „MINT“-Fächer zu kurz kommen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Nachwuchsförderung in Technik und IT

„Von den MINT-Kompetenzen unserer Kinder hängt die zukünftige Innovationskraft unseres Landes ab“, ist sich Steffen Heil sicher. Als Vorstand der gemeinnützigen Auerbach Stiftung beobachtet er seit längerem mit Sorge, dass immer weniger Schülerinnen und Schüler ihre persönliche Zukunft in diesen Themenfeldern suchen. Diesem Trend wolle das Z-LAB entgegenwirken und modellhaft zeigen, wie MINT-Kompetenzen durchgängig von der Kita bis zum Abitur gefördert werden können.

„Deutschland – auch die Region Bruchsal – benötigt sie dringend: junge Menschen, die eigene Ideen mit Zukunftstechnologien verbinden und sich mutig auf den Weg machen, um Neues zu schaffen“, bekräftigt Carina Baumgärtner-Huber, Lehrkraft im Z-LAB. „Im Z-LAB fördern wir die Gründerinnen und Tüftler von Morgen.“

Das Z-LAB verfolgt als AFZ die Vision, die Region Bruchsal bis zum Jahr 2025 zu einem führenden MINT-Bildungsstandort im ländlichen Raum auszubauen. Dafür suchen die Initiatoren Mitstreiter: Unternehmerinnen und Unternehmer, Kommunen, Stiftungen sind herzlich eingeladen, die Initiative zu unterstützen.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung ebenfalls im Fokus

Die Kurs- und Mitmachangebote des Z-LAB werden Naturwissenschaft und Technik mit Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, verknüpfen. „Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, junge Menschen zu verantwortungsbewusstem Denken und Handeln zu befähigen“, so Steffen Heil.

Als Multiplikator des Z-LAB in der Region engagiert sich Anton Schneider. Der ehemalige Leiter des Bruchsaler Heisenberg Gymnasiums treibt seit einiger Zeit als ehrenamtlicher MINT-Berater des Zukunftlabors der Auerbach Stiftung außerschulische Lernangebote in Bruchsal und Umlandgemeinden voran. „Das Z-LAB ist ein Riesengewinn für die Schulen und die ganze Region. Schülerinnen und Schüler werden mit Technik und Informatik spielerisch und außerhalb des Schulalltags in Verbindung gebracht. Das ersetzt nicht den klassischen MINT-Unterricht, sondern ergänzt ihn, um schlummernde Talente gezielt zu fördern“, sagte Schneider.